Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen:  Karrierestart für vier Laufbahnen an der Justizvollzugsschule NRW

 

Karrierestart für vier Laufbahnen an der Justizvollzugsschule NRW

Ihren „ersten Schultag“ erlebten heute (15.09.2016) 251 Anwärterinnen und Anwärter der mittleren Dienste des Justizvollzuges

Ihren „ersten Schultag“ erlebten heute (15.09.2016) 251 Anwärterinnen und Anwärter der mittleren Dienste des Justizvollzuges. Sie starten damit in die schulische Ausbildung, die sie für insgesamt neun Monate ihrer zweijährigen Ausbildung an der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen in Wuppertal absolvieren werden.

Unter den Anwärterinnen und Anwärtern des allgemeinen Vollzugsdienstes, des Werkdienstes und des mittleren Verwaltungsdienstes befinden sich in diesem Jahr erstmals auch fünf Auszubildende des Abschiebungshaftvollzugsdienstes. Sie werden - anders als ihre Kolleginnen und Kollegen der Laufbahnen des allgemeinen Vollzugsdienstes, des Werkdienstes und des mittleren Verwaltungsdienstes - nicht für einen späteren Einsatz in einer Justizvollzugseinrichtung, sondern für eine Tätigkeit in der Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige in Büren vorbereitet.

Zum Auftakt hießen der Leiter der Justizvollzugsschule, Herr Heß, der Leiter der Abteilung Justizvollzug des Justizministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Schenkelberg, der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Herr Mucke, der Justizvollzugsbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Prof. Dr. Kubink sowie der Vorsitzende des Hauptpersonalrats, Herr Brock, alle Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen. In ihren Ansprachen betonten sie die optimalen Lernbedingungen und die Bedeutung der von den Auszubildenden ausgewählten anspruchsvollen Berufe für Staat und Gesellschaft.

In der neunmonatigen schulischen Ausbildung werden die Anwärterinnen und Anwärter in insgesamt 15 Fächern unterrichtet. Auf dem Stundenplan stehen dabei nicht nur Rechtsfächer wie Staats-, Straf- und Vollzugsrecht, sondern auch Fächer wie Kriminologie, Vollzugspsychologie, Kommunikation und Sport. All dies soll die künftigen Vollzugsbeamtinnen und Vollzugsbeamten befähigen, im späteren Berufsalltag unter oft schwierigen Rahmenbedingungen stets mit dem höchsten Respekt vor der Menschenwürde den Behandlungsvollzug mitzugestalten.



 

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