Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen:  Thementag "Sicherungsverwahrung" in der Justizvollzugsschule NRW

 

Thementag "Sicherungsverwahrung" in der Justizvollzugsschule NRW

Die kompetenten Köpfe zu Theorie und Praxis aus Nordrhein-Westfalen zusammen an einem Tag in der JVS
Justizvollzugsschule NRW

Am 03.06.2014 veranstaltete die Justizvollzugsschule NRW in Zusammenarbeit mit den Justizvollzugsanstalten Aachen und Werl einen Thementag mit dem Titel „Sicherungsverwahrung".

Referentinnen und Referenten aus beiden Justizvollzugsanstalten mit direkter Unterstützung aus dem Justizministerium gestalteten den Thementag:

Frau Henning, Sozialamtsrätin sowie die Herren Justizvollzugs- amtsinspektor Plum und Justizvollzugshauptsekretär Nacken aus der JVA Aachen, Frau Gey, Diplom-Psychologin sowie die Herren Leitenden Regierungsdirektor Skirl und   Justizvollzugs- amtsinspektor Becker aus der JVA Werl und Ministerialrat Blumenkamp aus dem Justizministerium.

Die Moderation übernahm der Leiter der Justizvollzugsschule Werner Heß.

Nach der Begrüßung und Vorstellung des Projektes folgte der Einführungsvortrag durch Herrn Skirl. Herr Skirl wird zu diesem Themenbereich bundesweit als Experte gehört und hat neben mehrfachen Vorträgen über dieses Fachthema aktuell ein Buch mit dem Titel: „Wegsperren!? Ein Gefängnis¬direktor über Sinn und Unsinn der Sicherungsverwahrung“ herausgegeben.

Im Rahmen des Thementages wurden Vorträge und Workshops über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Sozialarbeit auf einer Sicherungsverwahrtenabteilung, die aktuellen Behandlungsansätze, die Sicherungsnotwendigkeiten aufgrund des Gefahrenpotenzials, die besondere Beziehungsarbeit in der meist langjährigen Betreuung der Verwahrten und die besondere Situation der Möglichkeit in der Verwahrung auch seinen Lebensabend zu verleben angeboten.

Der Thementag richtete sich direkt an die Anwärterinnen und Anwärter für den mittleren Dienst im Justizvollzug (allgemeiner Vollzugsdienst). Die aktive Auseinandersetzung während der Workshops und Vorträge endete mit einem umfassenden Feedback im Plenum.

Je mehr Fachkenntnisse über den aktuellen Stand der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Unterbringung der Verwahrten sowie der sich hieraus ableitenden Vorgaben für die praktische Arbeit vermittelt werden, desto besser werden die Anwärterinnen und Anwärter auf ihre Aufgaben in den Justizvollzugsanstalten vorbereitet und können ihre Kompetenzen in diesem Fachgebiet erweitern.

 


 

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